Beliebte Bestseller-Autoren im Überblick

“Jeden bedeutenden Schriftsteller muß man einmal lesen, um so weit zu kommen, daß man ihn lesen kann.” – Friedrich Hebbel

Beliebte Bestseller-Autoren im Überblick

Beliebte Bestseller-Autoren im Überblick

Buch mit Lesebrille

Auf dieser Seite findet ihr einen kompakten Lebenslauf verschiedener Autoren.

Oft wissen wir nicht viel mehr über die Schriftsteller unserer Lieblingsromane als die paar Details im Klappentext die wir dem Buch entnehmen können. Doch Autoren sind alles andere als langweilig. Einige haben sogar eine beeindruckende Geschichte zu erzählen. Die wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten. Vorerst haben wir uns mit Sebastian Fitzek, Stephen King und Jojo Moyes befasst. Falls ihr noch Anmerkungen habt oder andere Autoren kennenlernen wollt, könnt ihr dies gerne in einem Kontaktformular an uns senden.

Viel Spaß beim Kennenlernen!

Sebastian Fitzek

Der oft umstrittene Autor hat seit seiner Geburt 1971 in Berlin einen sehr skurrilen  Lebenslauf hinter sich.

Sein größtes Hobby war schon immer das Lesen. Neben Tennisspielen war er eine Zeit lang Drummer. 
Nachdem er drei Monate Tiermedizin studierte, bemerkte er, dass er doch eher als Jurist besser dran wäre. Damals schaffte er es nur bis zum Ersten Staatsexamen, an das er noch einen Doktor in Urheberrecht dranhing, da man damals ohne ein zweites Staatsexamen nicht einmal Halbjurist war.

Während seines Studiums hat er ein studienbegleitendes Volontariat bei dem Sender 104.6 RTL gemacht und drei Jahre später ein Angebot erhalten, die Chefredaktion im Berliner Rundfunk zu übernehmen. 

Wie oben schon erwähnt, hat Fitzek das Lesen schon immer geliebt und sich irgendwann die Frage gestellt, ob ihm auch mal eine gute Idee für einen Roman kommen würde. Diese erste Idee kam dann, als er in einem Warteraum eines Orthopäden saß und seine frühere Freundin nach ca. 45 Minuten mit der Untersuchung immer noch nicht fertig war. Dort entstand also die Geschichte des Buches “Die Therapie“. 

Anfangs hat er neben seiner Arbeit beim Rundfunk an Wochenenden, Feiertagen und Urlaub geschrieben, bis er sich durch den Erfolg seiner Bücher komplett auf das Schreiben konzentrieren konnte. Er selbst bewundert alle Autoren, die nicht vom Bücherschreiben leben, sondern das Schreiben neben ihren eigentlichen Berufen ausüben. 

Sebastian Fitzek selbst gibt zu, dass er durch das Schreiben all seine Albträume loswird und somit wieder tief und fest schlafen kann, seine größte Inspiration sind jedoch Thriller bzw. das Lesen allgemein. 

Auf seiner Website könnt ihr mit viel Interaktivität und Sound-Animation mehr über den Autor und seine Werke erfahren!

Sebastian Fitzek
Sebastian Ftizek. Schriftsteller. 3.3.2017 in Berlin. ©2017 Gene Glover / Agentur Focus

Jojo Moyes

Jojo Moyes ist 1969 in London geboren und dort als Einzel- und Scheidungskind aufgewachsen. 

Vor ihrem Soziologiestudium und ihrem Durchbruch als Autorin hatte Jojo Moyes mehrere nicht so prickelnde Jobs (Toiletten putzen, hinter der Bar arbeiten, in der Taxizentrale Anrufe annehmen …), welche aber ihrer Meinung nach der Grund sind, weswegen ihre Bücher so viel Erfolg haben. Die Autorin denkt, dass sie sich durch diese Erfahrungen in sehr vieles einfühlen kann. 

Die Autorin lebt mir ihren drei Kindern und ihrem Mann in Essex auf einem kleinen Gehöft.

Stephen King

Stephen King – oder auch “King of Horror”. Kaum ein anderer Autor versteht es so gut, die Leser mit ganz viel Spannung und Nervenkitzel in seinen fesselnden Romanen gefangen zu nehmen. Mit über 400 Millionen verkauften Büchern gehört King zu den meistgelesenen und kommerziell erfolgreichsten Schriftstellern.

Am 21. September 1947 erblickte King in Portland im US-Bundesstaat Maine das Licht der Welt. Seine Kindheit war alles andere als sorglos. Der Vater verließ die Familie zwei Jahre nach der Geburt des späteren Bestseller-Autors. Seine Mutter musste ihn und seinen Bruder fortan alleine großziehen und aufgrund mehrerer Gelegenheitsjobs musste die kleine Familie oft umziehen. Als Kind erlebt King dann den Tod eines engen Freundes mit, der unter einen Zug geriet und getötet wurde. Ebenso verstarb die Großmutter des jungen Kings in dessen Beisein, als dieser auf sie aufpassen sollte, während seine Mutter nicht zuhause war. Viele Kritiker vermuten in diesen traumatischen Erlebnissen die Inspiration zu den späteren dunkleren Werken des Schriftstellers.

Die Schriftstellerkarriere begann dann schon früh – und zwar mit 7 Jahren. Zu dieser Zeit sah er sich auch am liebsten Science-Fiction und Fantasy-Filme an, woher seine Vorliebe für düstere Horrorgeschichten stammt. Ebenso war King als Jugendlicher fasziniert vom Übernatürlichen und von düsteren Geschichten. So liebt er Romane des Horror- und Science Fiction-Autors Richard Matheson und verfolgt ganz genau die Geschichte des Serienmörders Charles Starkweather, nach dem er später sogar eine Romanfigur benennt.

Nach seinem Studium an der Universität of Maine unterrichtete King Englisch. Dieser Job reichte jedoch nicht aus, um seine Familie zu ernähren, weshalb er nebenbei nachts als Bügler in einer Wäscherei arbeitete. Seine kaum vorhandene Freizeit nutzte er dann zum Schreiben von Kurzgeschichten, die später unter dem Synonym “Richard Bachman” veröffentlicht wurden. In einem gemieteten Wohnwagen beginnt Stephen King dann, seinen Roman “Carrie” zu schreiben. Er hält diesen jedoch selbst für schlecht und wirft ihn in den Müll. Bis seine Frau das Manuskript findet und King zum Vollenden des Romans überredet. Zum Glück für King, denn mit diesem Roman gelingt ihm der Durchbruch – King kann sein Lehrberuf aufgeben und sich vollständig dem Schreiben widmen.

Doch Kings Leben hat Schattenseiten – zum Beispiel fing der Autor schon früh mit dem Trinken an, später kamen dann auch Drogen dazu. So war der Schriftsteller 1985 nicht nur alkoholabhängig, sondern auch kokainsüchtig. Bis er sich 1987 in eine Entzugsklinik begibt. So entstehen aber natürlich auch Bücher, die er unter erheblichem Drogenkonsum geschrieben hat und die der Autor selbst verurteilt und sogar als grässliche Bücher beschreibt. Unter ihnen “Tommyknockers” und “Dreamcatcher”.